“Was wirklich zählt, ist nicht das Alter”: Welchen Ratschlag würdest Du Deinem 24-jährigen Ich geben?

Was sind wir? Der Beruf, der Familienstand, all diese Lebensumstände sagen doch nichts über einen Menschen aus. Viel wichtiger ist es nämlich, wie man sie meistert und was sie in uns selbst wecken können. Deshalb haben wir all unseren Neuankömmlingen diese eine Frage gestellt, die Du im Titel des Artikels findest.


Umso glücklicher waren wir, als uns dutzende Antworten erreicht haben. Die Mitglieder der Community haben uns viel erzählt: Ihre persönliche Lebensgeschichten, Anekdoten über Freunde, ihre Einsichten in das große Geheimnis des Lebens. Aus allen Einsendungen haben wir fünf ausgewählt, die wir für Dich zugänglich machen wollten. Natürlich haben wir vorher um Erlaubnis gefragt und die Namen der ProtagonistInnen geändert. Die ausgewählten Geschichten haben uns ganz besonders bewegt, zum Schmunzeln oder zum Nachdenken gebracht. Wie unterschiedlich die Menschen auch sein mögen, gibt es doch einige verblüffende Gemeinsamkeiten. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Lesen dieses außergewöhnlichen Artikels.


Katjas Entschluss

Katja ist 47 und leitet ein erfolgreiches Softwareunternehmen. Doch ihr Selbstbewusstsein und ihre Entschlossenheit wurden ihr nicht in die Wiege gelegt. Jetzt erzählt sie, was sie in ihrer Vergangenheit anders gemacht hätte:


“In den 90ern war es noch alles andere als selbstverständlich, dass Frauen in die IT-Branche gegangen sind. Heute ist es nicht viel anders, aber damals war ich die einzige Frau in meinem Studiengang. Da ist man natürlich die Außenseiterin unter den Außenseitern. Mich hat das auch nie belastet, aber ein paar Auswirkungen hatte es schon gehabt. Als ich meine erste Anstellung hatte, da hätte ich eigentlich schon nach paar Monaten wechseln sollen. Wir wurden schlecht bezahlt und das Arbeitsklima war nicht gerade warm. Seltsamerweise habe ich nie daran gedacht, zu kündigen. Diese Stabilität hat mir sogar eine Zufriedenheit gegeben. Erst nach 6 Jahren habe ich gewechselt und der neue Job war völlig anders. Ich habe direkt Kontakte geknüpft, der Chef war sehr locker drauf und man hat viel Freiraum bekommen. Als ich einige Jahre danach beschlossen habe, eine eigene Firma zu gründen, sind ganze vier Kollegen aus der Firma mitgekommen und auch mein Chef hat mich unterstützt. Wenn ich an meinen ersten Job zurückdenke, ärgert es mich schon, wie viel wertvolle Zeit ich verloren habe. Wenn ich meinem 24-jährigen Ich einen Ratschlag geben könnte, wäre es das: Kündige, verdammt nochmal, es wird dich weiterbringen! Vielleicht auch diesen: Höre mehr auf dich selbst… aber dann wären es ja 2 Tipps und das ist nicht erlaubt, oder? Der zweite Tipp ist eigentlich wichtiger, ich bin ein absoluter Kopfmensch, aber ich höre zu selten auf mich selbst und vor allem auf meinen Körper. Das ist auch einer der Gründe, warum ich regelmäßig CBD nehme. Es schafft so eine Verbindung zum Körper, das ist schwer zu erklären. Auch weil die Einnahme so logisch ist. Eine niedrige Dosierung hat eine völlig andere Wirkung als eine hohe. Ich habe es in der Hand, ob es anregend oder beruhigend wirkt.”


Claudias Mut

Claudia (51) ist Innenarchitektin und stolze Mutter von zwei Kindern, die mittlerweile das Nest verlassen haben. Sie konnte ihr Leben nie in vollen Zügen genießen, denn etwas hat sie immer zurückgehalten. Lies jetzt ihre unglaublich motivierende Geschichte:


“Als ich jünger war, hatte ich große Angst, Familie und Beruf nicht vereinbaren zu können. Ich stand am Anfang meiner Karriere, hatte kürzlich meinen Mann geheiratet. Diese Ängste sind nicht verschwunden, sie verlagerten sich nur auf andere Bereiche. Ich blickte furchtsam in die Zukunft und konnte mir gar nicht vorstellen, einmal alt zu sein. Ich hatte Angst, in der Erziehung meiner beiden Kinder zu versagen. Diese Ängste behielt ich immer für mich, sogar meinem Mann habe ich mich nicht öffnen können, wollte die Beziehung nicht gefährden. Als mein Vater plötzlich gestorben ist, habe ich die Realität nicht akzeptieren wollen. Erst in den letzten Jahren habe ich gelernt, dass all die schlimmen Sachen einfach und erträglich werden, sobald man sich ihnen endlich stellt. Ich habe eine Psychotherapie angefangen und auch das CBD-Öl für mich entdeckt, das mir noch mehr Ruhe und Gelassenheit schenkt. Jetzt gehe ich gelassener durch das Leben und nehme die Dinge, wie sie kommen. Verluste sind unvermeidlich und doch ist das Leben voller glücklicher Momente, die man im Schutzmantel der Angst übersieht. Vor kurzem habe ich sogar eine Sportpilotenlizenz bekommen. Als ich das Wattenmeer zum ersten Mal aus 1200 Metern Höhe gesehen habe, wusste ich, dass sich das Leben genau wegen solchen Momenten lohnt. Der beste Ratschlag, den ich meinem früheren Ich geben könnte, stammt von einer sehr weisen Freundin. Sie sagte, dass viele Menschen die Angst wählen, weil sie bequem ist und uns wieder wie Kinder fühlen lässt. Wir sind in diese große, gefährliche Welt hineingeboren, ohne Kontrolle über unser Leben, sind auf die Obhut der Eltern angewiesen. Doch das bedeutet auch, dass wir nie über all die negativen Gefühle hinauswachsen können. Sobald man der Welt im Tageslicht begegnet, sieht man sie erst in all ihren Farben. Man sieht die Schönheit, die Liebe und das Glück auch in den zufälligen Begegnungen.”


Silvi im Glück

Silvi ist 50 und geht mit einem Lächeln durch das Leben. Strapazen, Trübsal und Stress sind für sie Fremdwörter. Doch auch sie tat sich einmal schwer, das Lächeln auf den Lippen zu behalten. Wie sie diese dunkle Zeit hinter sich lassen konnte, kannst du hier nachlesen:


“Als ich klein war, wollte ich immer Clownin werden. Ich bin eine echte Frohnatur und habe von Natur aus dieses Bedürfnis, andere um mich herum glücklich zu machen. Nur dann kann ich glücklich sein. Und diese lebensfrohe Aura hat mich mein ganzes Leben begleitet, ich habe positive Energie förmlich angezogen. Mein Mann ist genauso, auch wenn es manchmal anstrengend ist. Wir neigen nämlich dazu, stressige und unangenehme Situationen auch dann zu ignorieren, wenn wir es lieber nicht sollten. Jedenfalls hat es so immer funktioniert... Bis dann mein Mann bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Dass er nun im Rollstuhl saß, hat mir nichts ausgemacht. Ich war so glücklich, dass er es überlebt hat. Ihn selbst hat es natürlich stark mitgenommen, er war ja Tanzlehrer. Er konnte einfach nicht mehr lächeln und hat sich tagelang im Zimmer verschlossen. Da ist mir dieses Sicherheitsnetz weggebrochen, ich wusste nicht mehr, was zu tun war, ich konnte ihn nicht wieder glücklich machen. Einmal hat er zu mir gesagt: “Ich kann verstehen, wenn du mich verlassen willst. Ich sehe, wie sehr dich das belastet”. Ich bin geblieben. Wir haben dann zusammen nach einem Ausweg gesucht und echt alles durchprobiert. Dann sind wir auf CBD gestoßen. Für meinen Mann war es die ultimative Lösung. Seine Beschwerden sind erträglicher geworden und die Laune hat sich verbessert. Auch ich klaue ihm gerne mal ein paar Tropfen zum Entspannen. Was ich meinem jungen Ich raten kann? Mach dein Glück nicht vom anderen abhängig, auch wenn es jetzt noch funktioniert. Letzten Endes kannst du ihr Glück nicht beeinflussen, es muss von ihnen kommen. Manchmal haben Menschen dunkle Tage… und das ist auch gut so. Sonst wäre das Glück ja nichts wert und das wäre doch schrecklich.”


Holger findet seine Ruhe

Holger (54) arbeitet als Rechtsanwalt und hat schon von Kindesbeinen an Verantwortung übernehmen müssen. Wie er jedoch mit Stress umgehen sollte, der mit Verantwortung einhergeht, das hat man ihm nicht beigebracht. Neugierig, welche Lösung er für sich gefunden hat? Hier ist seine Antwort auf unsere Frage:


“Wir waren 8 Geschwister und meine Eltern waren damit einfach überfordert. Mein Vater hat gerne zur Flasche gegriffen. Ich habe es gesehen und ihm später nachgemacht, als sich in der Kanzlei zu viel Arbeit oder ein besonders schwieriger Fall anbahnte. Ich habe einfach trinken müssen, um abends abzuschalten. Dadurch sank aber meine Leistungsfähigkeit am nächsten Tag. Mit Kaffee war da nichts mehr zu machen. Irgendwann habe ich angefangen, auch während der Arbeit zu trinken. Zur selben Zeit hatten meine Frau und ich auch das Gespräch, sie sagte, dass es so nicht weitergeht. Ich habe Urlaub genommen und mich in eine Entzugsklinik begeben. Dort habe ich zum ersten Mal realisiert, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, abzuschalten. CBD hat es mir besonders angetan. So komme ich abends zur Ruhe und denke gar nicht mehr an den Alkohol. Ich bin seit 5 Jahren trocken. Wenn ich meinem 24 Jahre alten Ich einen Rat geben könnte, wäre es natürlich, mehr über meine Bedürfnisse zu sprechen und über mich selbst nachzudenken. Hätte ich nämlich die ganzen Sachen damals reflektiert, wäre es wohl nie dazu gekommen. Vielleicht muss man aber auch eine gewisse Reife erreicht haben dafür, ich weiß es nicht.”


Annette: “Und alle Puzzleteile fügten sich zusammen…”

Annette ist 57 und ist freie Journalistin. In ihrem Leben gab es jede Menge Hochs und Tiefs. Das erst hat sie jedoch erst zu der Person gemacht, die sie heute ist. Sie hat über CBD schon sehr früh erfahren, als sie in den USA recherchiert hat. Annette freut sich, dass es nun endlich auch in Deutschland zugänglich ist. Sie möchte mit uns eine Erkenntnis teilen, die - wie sie hofft - vielen Frauen zugute kommen kann:


“Wir Frauen leiden noch stärker unter dem Alter als die Männer (wenn man sich die Männer in der Midlife Crisis so anschaut, denkt man, es wäre andersherum). Bei meiner Mutter war das noch gar nicht so. Sie war echt glücklich in ihrer Rolle als Großmama, hatte ihre Rosensträucher geschnitten und Erdbeermarmelade eingekocht. Für mich war so eine Rolle immer unvorstellbar. Ich wollte mit 60 noch genauso sein wie mit 25. Jeder Geburtstag trieb mich immer mehr in die Verzweiflung. Einmal habe ich meine Mutter auf dem Land besucht und sie gefragt, wie sie ihr Alter so gelassen hinnehmen kann. Sie schaute mich ganz verblüfft an und sagte: Das ist wie eine zweite Jugend. Ich schaute ihr weiches, von tiefen Falten durchfurchtes Gesicht an. Und da wurde mir alles klar, alle Puzzleteile fügten sich zusammen. Sie stammt aus einer Zeit, in der die Schönheitsindustrie noch nicht existierte. Die Reifeprozesse sind für sie genauso natürlich wie die Augenfarbe. Ich wünschte echt, ich hätte es schon früher gemerkt. Die Bilder aus den Hochglanzmagazinen blenden uns. Das ist also mein Ratschlag, mehr eine Idee: Was wirklich zählt, ist nicht das Alter. Und wir leiden auch nicht unter dem Alter, sondern darunter, wie wir mit dem Alter umgehen.”


Viele Geschichten, eine Community

Wir sind stolz auf unsere Community. Sie haben sich entschieden, uns Einblicke in ihre Beweggründe und Lebensschicksäle zu gewähren. Jedes unterscheidet sich so stark vom jeweils anderen und doch sind sie alle Gleichgesinnte geworden. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie alle etwas Gemeinsames haben: Sie haben verstanden, dass sie ihr Leben beeinflussen können. Dass man jede Krise meistern kann und dass sie es wert sind, um ihr Wohlbefinden und Glück zu kämpfen. Vielleicht ist das Alter nicht alles. Aber die Erfahrung und die Lebensjahre, die wir auf dem Buckel haben, machen uns erst zu dieser ganz besonderen Person, die wir sind.