Was ist CBD?

Was ist CBD?

Seit einiger Zeit sind gesundheitsbewusste Menschen in Deutschland und anderen Ländern begeistert von einem innovativen Produkt auf Basis der Hanfpflanze. Die Rede ist von CBD Öl. Vielleicht bist auch Du inzwischen neugierig geworden und möchtest jetzt wissen, was sich hinter diesem Namen verbirgt.

Vielleicht hast Du schon Deine ersten eigenen Erfahrungen mit einem solchen Produkt gemacht und Fragen dazu. Wir haben Dir im folgenden Beitrag alles Wissenswerte zum Thema CBD zusammengestellt.

Wie ist die Wirkung von CBD?

Was ist CBD?

Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol. Es handelt sich um ein sogenanntes Cannabinoid. Cannabinoide sind Substanzen, die in den Blättern und Blüten der Hanfpflanze vorkommen. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, beziehungsweise sind Umwandlungsprodukte dieser Subtanzklasse.

Pflanzen schützen sich mit sekundären Pflanzenstoffen vor schädlichen Umwelteinflüsse wie beispielsweise UV-Strahlung oder Fressfeinden. Die intensive Färbung mancher Pflanzen und Früchte geht ebenfalls auf die sekundäre Pflanzenstoffe zurück.

Unter ihnen finden sich auf viele Bitterstoffe, die Fressfeinde vom Verzehr einer Pflanze abhalten können. Die wissenschaftliche Erforschung dieser interessanten Substanzen ist noch nicht abgeschlossen.

Wissenschaftler, Mediziner und Ernährungsexperte haben aber bereits die eine oder andere Substanz unter den sekundären Pflanzenstoffen identifizieren können, die auch bei Menschen Wirkungen erzeugt.

In der Regel handelt es sich dabei um gesundheitsfördernde Effekte, sofern ein sekundärer Pflanzenstoffe nicht von Hause aus giftig für den Menschen ist. Die Erforschung der Cannabinoide aus Cannabispflanzen war für die beteiligten Wissenschaftler mit einer besonderen Überraschung verbunden.

Die Cannabinoide & ihre spezielle Verbindung im menschlichen Nervensystem

Schätzungsweise enthalten Cannabispflanzen mehrere 100 verschiedene Cannabinoide. Bekannt und ansatzweise verstanden sind bisher nur Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Dabei unterscheiden sich verschiedene Hanfpflanzen in ihren Gehalten bei den jeweiligen Substanzen.

THC ist berüchtigt für die rauscherzeugende und abhängig machende Wirkung von Marihuana. Viele Menschen bringen die psychoaktive Wirkung von THC dabei grundsätzlich mit Cannabis in Verbindung. Diese Betrachtungsweise unterschlägt die Tatsache, dass nicht alle Hanfarten reich an THC und damit psychoaktiv sind.

Insbesondere enthält die Cannabisart Cannabis indica hohe Gehalte an THC. Tetrahydrocannabinol wird heute teilweise in medizinischen Anwendungen eingesetzt. Es ist dann Bestandteil verschreibungspflichtiger Cannabisprodukte, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen.

Pflanzen, die unter der Bezeichnung Cannabis sativa oder Nutzhanf zusammengefasst werden, dürfen legal nur angebaut werden, wenn ihr THC-Gehalt unter 0,2 % liegt. Das nicht rauscherzeugende und nicht abhängig machende Cannabinoid CBD wird aus Nutzhanf gewonnen.

Wie THC weist auch CBD überraschende biochemische Besonderheiten auf.

Welche Vorteile hat CBD?

Das Endocannabinoid-System

In den 1990er Jahren beschäftigten sich einige Wissenschaftler intensiv mit den Cannabinoiden aus der Hanfpflanze. sie wurden dabei der Frage auf den Grund gehen, wie es zu verschiedenen Wirkungen der Cannabinoide menschlichen Körper kommen kann.

Hier wurden unter anderem wegen der und sogar schmerzlindernde Wirkungen erkannt. Dabei machten sie eine sehr interessante Entdeckung. Unser Körper verfügt selbst über ein System, das mit ganz ähnlichen Substanzen den Cannabinoiden arbeitet.

Sie nannten dieses System der Informationsverarbeitung unter anderem im menschlichen Nervensystem das Endocannabinoid-System. Es setzt sich aus Rezeptorstellen und Botenstoffen zusammen, die den Cannabinoiden der Hanfpflanze ähnlich sind.

Botenstoffe Schar passe mit ihrer Oberfläche so einem Rezeptor wie ein Schlüssel in ein Schloss. Sie können aktivierende oder hemmende Informationen über die Rezeptorstellen an das Nervensystem weitergeben.

Verschiedene Regulationsprozesse unseres Körpers wie beispielsweise die Schmerzentstehung sind in diesem Bereich angesiedelt. Bis heute näher beschrieben sind zwei Cannabinoid-Rezeptoren - sie heißen CB1 Rezeptor und CB2 Rezeptor.

Die Rezeptoren haben ganz bestimmte Eigenschaften und bieten jeweils auch ganz bestimmten Botenstoffen eine Fläche zum Andocken.

Vermutlich spielt CB1 eine Rolle bei der Bewegungsregulation des menschlichen Körpers, CB2 hat unter anderem eine Funktion in unserem Immunsystems.

Im Zusammenhang mit diesen Rezeptoren und beteiligten Botenstoffen stehen zum Beispiel auch:

  • Schmerzzustände
  • Hilfe beim Einschlafen
  • die Appetitregulation und Motilität des Verdauungssystems
  • die Steuerung der Körpertemperatur
  • der Schutz des Nervensystems
  • und sogar Krebs

Was ist CBD & wie funktioniert das Endocannabinoid-System?

Diese möglichen Funktionsbereiche im Endocannabinoid-System haben auch für potentielle Wirkungen von Cannabinoiden im menschlichen Körper Gewicht. Sie machen anschaulich, wie Cannabinoide auf uns wirken können. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit den körpereigenen Botenstoffen können sich Cannabinoide wie THC und CBD ebenfalls mit den Rezeptoren CB1 und CB2 verbinden.

Ihre Verbindung mit dem menschlichen Nervensystem bietet eine Erklärung für die mannigfachen positiven gesundheitlichen Wirkungen, die viele Menschen mit CBD heute machen. Cannabinoide hemmen oder aktivieren die Rezeptoren CB1 und CB2.

Die Wissenschaft bestätigt viele der guten subjektiven Erfahrungen von Anwendern, wobei die wissenschaftliche Erforschung von CBD gerade erst begonnen hat. Lange Zeit stand THC im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses für streng medizinische Anwendungen.

THC wird dabei heute teilweise auch synthetisch hergestellt. Die möglichen Nebenwirkungen von Tetrahydrocannabinol hindern allerdings eine allzu breite Anwendung der Substanz selbst im verschreibungspflichtigen, medizinischen Bereich.

Wie sieht es mit CBD und CBD Öl aus?

CBD und seine möglichen Effekte

Wissenschaftliche Studien zur isolierten Wirkung von CBD gibt es nicht so viele wie im Bereich THC. Dennoch konnten bereits einige Erkenntnisse von Selbstanwendern wissenschaftlich bestätigt werden, die bisher nur in anekdotischer Form berichtet wurden.

Unter anderem konnten wissenschaftliche Studien nachweisen, dass Cannabidiol:

Noch näher erforscht werden die potenziellen Wirkungen bei:

  • Hautproblemen wie Akne
  • Übelkeit und Brechreiz auch in Abmilderung der Nebenwirkungen von THC
  • Stress, Anspannung und Nervosität
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Fibromyalgie
  • bei entzündlichen Erkrankungen des Darms wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa oder Reizdarm
  • Rheuma
  • Epilepsie
  • Multiple Sklerose
  • Diabetes
  • Alzheimer
CBD Öl hat besondere Eigenschaften

Was ist CBD-Öl und wie wird es hergestellt?

Die Basis für die Herstellung von CBD-Öl sind zunächst die Blätter und Blüten der Nutzhanfpflanze. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Cannabidiol in den Blättern zunächst nicht in seiner aufgeschlossenen Form als CBD, sondern in einer Vorstufe wie CBD-A vorliegt.

Durch einen speziellen Extraktionsprozess wird die Vorstufe in Cannabidiol umgewandelt und die Substanz extrahiert. Als besonders schonend hat sich dabei das CO2-Extraktionsverfahren erwiesen. Es gibt weitere Herstellungsmöglichkeiten über eine alkoholische Destillation oder über reines Verdampfen.

Besonders schonend ist die CO2-Extraktion, weil dabei der sogenannte überkritische CO2 zunächst unter hohem Druck die gefragten Substanzen aus der Hanfpflanze löst und bei Druckabsenkung diese freigibt. Ein nachfolgender Erhitzungsprozess setzt die Umwandlung der Cannabidiol-Vorstufen in den Endstoff in Gang.

Die chemische Bezeichnung für den Vorgang ist Decarboxylierung. Dem gewonnenen Extrakt wird ein Trägeröl - häufig Hanfsamenöl - zugesetzt, damit die Anwendung erleichtert wird und sich mögliche Begleitstoffe in dem Öl besonders gut biochemisch ausdrücken. Warum sind solche Begleitstoffe interessant?

CBD Vollspektrum-Öle und der Entourage-Effekt

CBD Öl ist nicht gleich CBD Öl. Abgesehen von der schonenden CO2 Extraktion gehen bei vielen anderen Extraktionsverfahren Begleitstoffe aus der Hanfpflanze verloren. Diese können hingegen über die CO2 Extraktion erhalten bleiben.

In natürlichem Umfeld von Blatt oder Blüte ist Cannabidiol von weiteren sekundären Pflanzenstoffen wie beispielsweise Terpenen, Flavonoiden und anderen sogenannten Phytocannabinoiden wie Cannabinol (CBN) umgeben. Die wissenschaftliche Erforschung dieser Begleitstoffe ist noch nicht abgeschlossen.

Es mehren sich aber bereits Hinweise darauf, dass die Cannabinoide eingebettet in die Begleitstoffe intensiver wirken als isoliert. Verantwortlich für die intensivere Buchung soll der Entourage-Effekt sein. Er beschreibt, dass die Pflanzenstoffe der Nutzhanfpflanze synergetisch (sich gegenseitig verstärkend) zusammen wirken.

Unter anderem konnte dabei beschrieben werden, dass über den Entourage-Effekt eine mögliche unangenehme Nebenwirkung wie Übelkeit bei der medizinischen Anwendung von THC durch Vollspektrumöl mit Cannabidiol vermindert werden kann.

Was ist CBD Öl nicht?

Das Öl ist nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit Hanfsamenöl. Das Hanfsamenöl kann zwar als Trägerstoff dem Produkt zugesetzt werden, muss es aber nicht. Hanfsamenöl wird aus den Samen der Nutzhanfpflanze gewonnen und schon seit langen Zeiten insbesondere aufgrund seiner besonderen Fettsäuren Zusammensetzung als wertvolles Speiseöl geschätzt.

Allerdings enthält Hanfsamen natürlicherweise keine Cannabinoide wie Cannabidiol. Über das wertvolle Hanfsamenöl kommen weitere interessante Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in das Produkt. Da Hanfsamenöl eine einmalige und reichhaltige Zusammensetzung an Vitalstoffen bietet, entscheiden sich viele Hersteller für Hanfsamenöl als Trägerstoff.

Es kommen auch andere Öle wie beispielsweise Olivenöl in Betracht. Sie bieten aber nicht die einzigartige Zusammensetzung des Samenöls aus der Hanfpflanze. Auch passt in der Regel die geschmackliche Note des Samenöls sehr gut zum Cannabidiol Extrakt.

Aus Hanfsamen wird CBD Öl gewonnen

Andere Darreichungsformen von CBD 

Cannabidiol wird auch in Kapseln zum Einnehmen angeboten. Teilweise werden weitere Formen wie Blüten oder Kristalle online offeriert. Auch zum Rauchen sind Produkte zu finden. Abgesehen von den Kapseln bestehen gegen die anderen genannten Darreichungsformen teilweise rechtliche Bedenken.

Das hat unter anderem mit der Dosierbarkeit bei den verschiedenen Darreichungsformen zu tun. Bei Cannabidiol in Öl und in Kaspeln lässt sich die Konzentration von Cannabidiol standardmäßig dosieren. Das ist bei den regelmäßig hochkonzentrierten Extrakten in Form von Kristallen und bei den Blüten nicht der Fall.

Was das Rauchen von CBD Produkten angeht, bestehen ebenfalls rechtliche Bedenken. Diese richten sich dabei auch auf die mögliche hohe Konzentration und die rechtliche Einstufung von CBD Öl als Lebensmittel. Dieser Aspekt bringt uns zur Frage, wie es um die Legalität von Cannabidiol Produkten insgesamt bestellt ist.

Die rechtliche Beurteilung von CBD Öl

Cannabis Produkten haftet insbesondere aus der Sicht vieler Behörden immer noch der Ruch einer illegalen Droge an. Dennoch hat sich der Warenverkehr mit Cannabidiol Produkten insbesondere online in den letzten Jahren durchsetzen können. Wie passt das zusammen?

Tatsächlich bleibt die rechtliche Situation von CBD Produkten etwas in der Schwebe. Produkte mit einem THC-Gehalt von mehr als 0,2 % unterfallen weiterhin dem Betäubungsmittelgesetz. Sie sind verschreibungspflichtigen medizinischen Anwendungen vorbehalten.

Dagegen sind CBD Öle, die 0,2 % Grenze beim THC Gehalt in einem Grenzbereich zwischen Arzneimittelwirkstoff und Lebensmittel angesiedelt. Teilweise ordnet der Gesetzgeber dabei Cannabidiol den neuartigen Lebensmitteln zu.

Folgen wir dieser Einordnung, unterliegen Produkte mit Cannabidiol einem gesonderten Zulassungsverfahren. Seit einigen Jahren wird speziell der Online Verkauf von CBD Öl trotz dieser möglichen rechtlichen Zweifelsfragen geduldet. Im stationären Handel sieht es manchmal anders aus, hier wird häufiger der Verkauf mit solchen Produkten untersagt.

Du konntest das unter anderem daran beobachten, dass zeitweise entsprechende Öle bei DM geführt wurden, dann wieder nicht.

Als Verbraucher gehst Du keinerlei rechtliches Risiko ein, wenn Du etwa online ein Öl kaufst. Als Lebensmittel werden insbesondere Vollspektrumöle betrachtet.

Darreichungsformen wie das Rauchen von Cannabidiol Extrakten lassen sich kaum der Bewertung als Lebensmittel zuordnen und sollten schon aus diesem Grund entsprechenden Gesetzten unterliegen.

Hochwertige Öle mit Cannabidiol - wie findest Du das richtige Produkt?

Seriöse Anbieter von Ölen stellen Ihnen Zertifizierungen über die Zusammensetzung des Produktes und die Konzentration von Cannabidiol zur Verfügung. Mit einem Premium Vollspektrumöl triffst Du eine gute Wahl.

Das Produkt sollte auch Angaben zu dem verwendeten Trägeröl, im Idealfall einem ebenso hochwertigen Hanfsamenöl enthalten. Außerdem sollte Ihnen der Hersteller Informationen dazu geben, mit welcher Extraktionsmethode der Extrakt hergestellt wurde.

Der Preis sagt nichts über die Qualität des Öls aus. Allerdings handelt es sich bei guten Ölen schon aufgrund der komplexeren Extraktionsverfahren um mittel- bis höherpreisige Gesundheitsprodukte.

Macht Dir der Hersteller nachweisbare Angaben zum Ursprung des verwendeten Nutzhanfes, beispielsweise aus biologischem Anbau, kann ein im Vergleich höherer Preis gerechtfertigt sein. Denn die Qualität des Rohstoffes bedingt die Qualität des Endproduktes entscheidend mit.

Die Rechtslage von CBD

CBD Öl erstmalig anwenden - was solltest Du beachten?

Anwender beschreiben nur selten Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten bei der Anwendung des Öls. Manche stören sich etwas an dem intensiven Geschmack einiger Produkte. Bei vielen Anbietern kannst Du zwischen Produkten mit einem etwas milderen oder intensiveren Hanfgeschmack wählen.

Für den Anfang kann ein milder schmeckendes Produkt für Dich passender sein. Wähle zu Beginn auch ein Produkt mit einer geringen Konzentration zwischen 2 % und 5 % Gehalt Cannabidiol. Hier hat es sich außerdem als sinnvoll erwiesen, mit der Einnahme des Produktes einschleichend zu beginnen.

Du kannst beispielsweise mit einem Tropfen anfangen und die Dosis langsam steigern. Mit Hinblick auf mögliche Wirkungen sollten Sie etwas Geduld zeigen. Nicht immer zeigen sich sofort mögliche Effekte. Möglicherweise müssen Sie auch auf eine höhere Dosierung etwa mit Produkten einer höheren Konzentration von 10 % ausweichen.

Aufgrund der Aktivitäten des Cannabinoide im Endocannabinoid-System des Menschen sind die Wirkungen des Öls bei jedem Menschen individuell. Dabei kommt es insgesamt auf die Situation im Endocannabinoid-System an. Manche Menschen sprechen deshalb schneller auf CBD ein als andere.

Sollte sich bei Dir Übelkeit einstellen, beginne noch sanfter mit der Anwendung. Bei Stoffen natürlichen Ursprungs kann es in seltenen Fällen individuelle Unverträglichkeiten geben, die nicht ohne weiteres vorhersehbar sind.

Stellen sich im Zusammenhang mit der Aufnahme von Cannabidiol bei Dir andere unangenehme Nebenwirkungen ein, solltest Du mit der Anwendung zunächst nicht fortfahren. Manche Ärzte und Heilpraktiker stehen der Anwendung von Produkten mit Cannabidiol, positiv gegenüber.

Hier kannst Du Dir gegebenenfalls Rat holen. Hersteller berichten in Blog-Beiträgen und mit eigenen Internetforen über die Anwendung von Ölen. Damit kannst Du Dich auf dem Laufenden halten. Hier können sich oft auch die Anwender untereinander über CBD austauschen.

Du solltest Dich nicht scheuen, auch bei dem Hersteller nachzufragen, wenn Du Dir bei der Anwendung unsicher bist.

Cannabidiol in besonderen Lebenssituationen

Es gibt noch keine allgemeingültigen Empfehlungen für die Schwangerschaft und Stillzeit. Hier solltest Du Dir vor einer Aufnahme von CBD gegebenenfalls ärztlichen Rat einholen. Bedenke dabei, dass auch pflanzliche Produkte Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben können.

Das gilt insbesondere für Substanzen, die mit einem Teil des menschlichen Nervensystems interagieren. Es ist in diesem Zusammenhang zwar auch nicht bekannt, dass sich negative Effekte für die Kinder ergeben hätten.

Dennoch solltest Du in dieser besonderen Lebenssituation mit außergewöhnlichen Stoffen achtsam umgehen. Auch bei Kindern, die dem Säuglings- bzw. Kleinkindalter entwachsen sind, gibt es keine allgemeingültigen Erfahrungen mit der Aufnahme von Cannabidiol.

Da der Stoffwechsel von kleinen Menschen anders arbeitet als bei Erwachsenen ist auch hier Vorsicht geboten. Umsichtige Eltern geben ihren Kindern keine Produkte mit Cannabidiol. Bei Erwachsenen sind bisher keine spezifischen Einschränkungen für die Aufnahme bekannt geworden.

Die Dauer der Anwendung von CBD

Es gibt keine allgemein verbindlichen Empfehlungen zur Anwendungsdauer von CBD Ölen. Viele Anwender berichten davon, dass sie die Öle kurweise für einen gewissen Zeitraum aufnehmen. Ergeben sich positive Veränderungen ihrer Vitalität, schleichen sie sich aus der Einnahme wieder aus.

Hier darfst Du Deine eigenen Erfahrungen machen. Es sprechen bisher keine wissenschaftlichen Erkenntnisse oder Nutzererfahrungen gegen eine längere Anwendung. Hier könnte sich gerade bei chronischen Einschränkungen der eigenen Vitalität und des eigenen Wohlbefindens die sanfte Wirkung von CBD als besonders segensreich erweisen.

Nur Mut beim Ausprobieren von Cannabidiol

Im Internet findest Du viele Erfahrungsberichte zu den möglichen positiven Wirkungen von Cannabidiol Ölen. Beispielsweise sind auf diesem Portal viele Informationen auch von Anwendern zusammengetragen.

Dabei fällt insbesondere auf, dass viele Menschen vom großem Nutzen der Öle berichten, wenn sie etwa den Einsatz von nebenwirkungsreichen Arzneimitteln vermindern können. Hier kannst Du Dich einmal mit den Möglichkeiten von CBD Öl auseinanderzusetzen und eine eigene Anwendung in Erwägung ziehen. Das kann sich lohnen.

CBD Öl für Hunde

CBD auch für Hunde?

Die Studienlage für eine Anwendung der Öle auch bei Hunden ist noch dünn. Dennoch setzen Tierhalter und auch manche Tierärzte das Öl bei den Tieren sinnvoll und erfolgreich ein. Auch Hunde verfügen über ein körpereigenes Endocannabinoid-System, an dem CBD andocken kann.

Eine positive Wirkung von Cannabidiol und CBD Öl konnte bisher bei:

durch Studien unterlegt werden. Bei Hunden empfiehlt sich ebenfalls eine einschleichende Anwendung mit gering konzentrierten Ölen.

CBD ist kein Wundermittel, aber kann Dein Wohlbefinden unterstützen

Um Produkte mit Cannabidiol ist insbesondere den letzten zwei Jahren ein regelrechter Hype entstanden. Viele Anbeiter drängen auf den Markt. Nicht immer stimmt die Qualität dieser Produkte. Du solltest vor allem auch skeptisch sein, wenn unzulässige Werbeaussagen und Heilsversprechen zu Cannabidiol gemacht werden.

Es geht hier nicht um ein Arzneimittel mit fest umschriebener Wirkung. Vielmehr ist das Vollspektrum-Öl ein Nahrungsergänzungsmittel, mit dem immer mehr Menschen positive Erfahrungen verbinden.

Es ist zu erwarten, dass die wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich weiter voranschreitet und bisher nur anekdotisch beschriebene Erfahrungen weiter wissenschaftlich unterlegt werden. Was bisher in der Anwendung von CBD bekannt ist, macht das große Potenzial bereits erkennbar.

Ohne die psychoaktiven und abhängig machenden Nebenwirkungen von THC ist Cannabidiol nach bisherigem Kenntnisstand bei vielen Belastungen des Alltags eine sanfte und schonende Alternative, die als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden kann.

Hochwertige Trägeröle wie Hanfsamenöle tragen ihren Teil zur vitalisierenden Wirkung bei. Vertraue nur qualitativ hochwertigen Premium Produkten.

Hinweis

Hinweis und Haftungsausschluss: Auf den Internet-Seiten von wolley.com wird über rezeptpflichtiges Cannabis, rezeptpflichtiges CBD oder freiverkäufliches bzw. legales CBD berichtet. Heil- und Nutzversprechen werden ausgeschlossen. Die Texte machen keinerlei Vorschlag zur möglichen Zweckbestimmung und dienen lediglich der Aufklärung, Weiterbildung und Informationsweitergabe. Sie dienen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose, Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten. Die hier bereitgestellten Informationen ersetzen in keiner Weise die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Außerdem erheben die Texte weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden empfehlen wir, den Arzt Deines Vertrauens zu konsultieren.


Über die Autorin Jennifer Schneider
Jennifer Schneider
Diplom-Gesundheitsökonomin, Fachjournalistin für Gesundheit & Medizin, CBD-Expertin Jennifer Schneider schloss 1999 ihre Ausbildung als Ernährungsberaterin ab und arbeitete freiberuflich als Ernährungscoach. Aufgrund ihres großen Interesses an einem gesunden Lebensstil, alternativer Medizin und Botanik entschied sie sich im Jahr 2001 dazu, Ökonomie mit den Schwerpunkten Gesundheitswesen und Gesundheitsökonomie zu studieren. Bereits während des Studiums beschäftigte sie sich viel mit Pflanzen, Pflanzenstoffen und deren potenzieller Wirkung auf den menschlichen Körper. Dabei stand für sie vor allem die Gesundheit und das steigernde Wohlbefinden von Menschen im Fokus. Durch verschiedene Kurse wurde sie auf Cannabispflanzen aufmerksam und erkannte das große Potenzial von CBD. Seit 2015 trägt Jennifer ihr Wissen und ihre jahrelange Erfahrung in den Bereichen Gesundheit, Medizin und Ökonomie in Form von hochwertigen Artikeln, beispielsweise für Wolley zusammen.