9 Vorteile von CBD

Vorteile von CBD - Das enorme Potenzial von Cannabis

Die Zeiten, in der die Cannabispflanze ausschließlich als Drogenpflanze betrachtet wurde, sind glücklicherweise längst vorbei. Ganz im Gegenteil ist die Wissenschaft gerade eifrig dabei, die unzähligen Cannabinoide zu erforschen. Ob nun für den medizinischen Bereich oder die Kosmetik. Die Vorteile von Cannabis sind vielfältig.

Besonders im Fokus steht hier das sogenannte Cannabidiol (kurz: CBD), das vielerorts bereits in Form von Ölen, Kapseln und Salben erhältlich ist. Grund genug, einmal einen genaueren Blick auf die Vorteile des Cannabinoids zu werfen.

Die Vorteile von Cannabis

Was ist Cannabidiol?

Hanf bzw. die Cannabispflanze wurde schon vor über 5.000 Jahren im Alten Ägypten verwendet. Einerseits als Baustoff und Material für die Gewinnung von Schreibzeug. Andererseits jedoch auch für medizinische Anwendungen z.B. zur Linderung von Schmerzen.

Warum die Pflanze so beliebt war und heute ihre Renaissance erlebt, lässt sich einfach erklären:

Sie beinhaltet über 100 Cannabinoide, die auf verschiedenste Weise auf den menschlichen Körper wirken. Immerhin verfügt unser Organismus selbst über ein eigenes Cannabinoid-System, an dem körpereigene Cannabinoide andocken.

Cannabidiol (CBD) ist eines dieser Cannabinoide. Neben dem hoch-psychoaktiven Tetrahydrocannabinol (kurz: THC) ist es die derzeit wohl am intensivsten erforschte Substanz aus der Cannabispflanze.

Achtung: Cannabidiol ist nicht psychoaktiv

Eines vorweg: Einer der großen CBD-Vorteile gegenüber dem wesentlich bekannteren Tetrahydrocannabinol ist, dass es sich um keine psychoaktive Substanz handelt. Wer Cannabidiol zu sich nimmt, erlebt also keinen Rauschzustand.

Vielmehr wirkt Cannabidiol als Gegenspieler zu Tetrahydrocannabinol. Aufgrund der fehlenden Rauschwirkung ist der Erwerb und Konsum von Cannabidiol-Produktion in Deutschland sowie in zahlreichen weiteren Ländern völlig legal.

Diese Vorteile bietet CBD

Die Forschung rund um das Thema Cannabidiol hat sich in den vergangenen Jahren deutlich intensiviert. Viele Erkenntnisse, die früher nur durch Vermutungen gestützt waren, sind mittlerweile durch wissenschaftliche Studien untermauert.

An dieser Stelle wollen wir uns auf die wichtigsten Vorteile von CBD konzentrieren, die bereits vergleichsweise gut erforscht sind.

Wichtig: Die Forschungen sind aufgrund der häufig geringen Probandenzahlen sowie stetig neuer Erkenntnisse bei Weitem noch nicht abgeschlossen. Es kann also sein, dass im Laufe der Jahre noch der eine oder andere Vorteil hinzukommt.

Cannabidiol kann antipsychotisch wirken

Wer an Cannabinoide denkt, dem kommt als erstes das Kiffen in den Sinn. Und damit verbunden sind diverse Klischees und Horrorgeschichten über Wahnvorstellungen, Psychosen und Halluzinationen.

Im Gegensatz zum hochpsychotischen Tetrahydrocannabinol verfügt Cannabidiol über antipsychotische Wirkmechanismen. Diesen Effekt konnten Forscher schon im Jahr 2015 feststellen.

Demnach betrachten die beteiligten Wissenschaftler das Cannabinoid als wirkungstechnischen Gegenspieler von Tetrahydrocannabinol. Es ist sozusagen in der Lage, dessen Wirkung aufzuheben. Ebenfalls interessant ist die Erkenntnis, dass es das Risiko für die Entwicklung einer Psychose reduzieren kann.

Weiterhin fanden die Forscher einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Cannabidiol und der Stimulation von Hirnregionen, die im Verdacht stehen, das Entstehen von Schizophrenie zu triggern.

In beiden Fällen sind jedoch noch weitere Studien erforderlich, um Cannabidiol als antipsychotischen Wirkstoff in der klinischen Praxis einzusetzen. Wir können also erwarten, dass Cannabidiol womöglich bald zur Therapie menschlicher Psychosen bereitsteht.

Studien deuten auf angstlösende Wirkung hin

Auch weitere Cannabidiol Vorteile die sich von THC-Wirkungen abgrenzen, sind auf der psychischen Ebene zu suchen. So fanden etwa Forscher der Universidade Federal do Rio de Janeiro im Jahr 2012 heraus, dass Cannabidiol eine angstlindernde Wirkung entfalten kann.

Dazu untersuchten sie Menschen mit einer ausgeprägten Sozialphobie, die eine ausgeprägte Angst davor hatten, öffentlich vor vielen Personen zu sprechen.

Die Kandidaten, die vor dem Experiment (einer Rede auf einer Bühne) ein Cannabidiol-Präparat erhielten, fühlten sich nach eigenen Angaben deutlich weniger ängstlich. Bei der Placebo-Gruppe dagegen war der Effekt weniger stark ausgeprägt. Weitere Studien bestätigten diese Vermutung.

9 CBD Vorteile

Entzündungshemmende Wirkung als möglicher Vorteil von CBD

Einer der potenziell größten Vorteile von CBD ist die entzündungshemmende und antioxidative Wirkungsweise. Dass das Cannabinoid diese beiden Eigenschaften mitbringt, liegt daran, dass es an zwei bestimmten Rezeptoren des menschlichen Cannabinoid-Systems andockt. Namentlich sind dies CB1 und CB2.

Im Rahmen zahlreicher Studien stellte sich heraus, dass speziell die CB2-Rezeptoren in Entzündungsprozesse sowie Immunprozesse einbezogen sind. Auch, wenn noch nicht klar ist, in welcher Weise die Cannabinoide wirken, besteht hier großes Potenzial. Aktuell wird geforscht, ob sich Cannabidiol als Wirkstoff für entzündungshemmende Medikamente eignet.

Immerhin sind aktuelle Präparate die auf nicht-steroidalen Wirkstoffen bzw. Cortison basieren mit erheblichen Nebenwirkungen behaftet. Ebenfalls interessant ist die Auswirkung von Cannabidiol auf den CB1-Rezeptor. Dieser wiederum ist an den neuroprotektiven Funktionen des Körpers beteiligt.

Das bedeutet:

Er hilft bei der Steuerung von Prozessen, die unsere Zellen vor Schäden schützen. Durch die potenziell entzündungshemmende und antioxidative Wirkung von Cannabidiol hoffen Forscher, den Wirkstoff bald schon gegen chronische Erkrankungen einzusetzen.

Dazu zählen unter anderem Asthma, Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung), und rheumatoide Arthritis (Gelenkentzündung). Noch wesentlich spannender sind die potenziell neuroprotektiven Eigenschaften für die Behandlung von Erkrankungen wie Multipler Sklerose oder Epilepsie. Hier könnten für eine Therapie sogar die Vorteile von THC und Cannabidiol zusammenkommen.

Cannabidiol kann zur Linderung von Schmerzen beitragen

Wir haben bereits Schmerzmittel angesprochen. Auch in diesem Bereich liefert uns die Cannabidiol-Forschung spannende Erkenntnisse. Dass die antiken Kulturen Hanf schon vor Jahrtausenden als Schmerzmittel nutzten, ist kein Zufall. Wie eine aktuelle Studie belegt, kann sich der Einfluss von CBD auf das menschliche Endocannabinoid-System (ECS) auf das Schmerzempfinden auswirken.

Hintergrund dafür, dass Cannabidiol schmerzlindernd wirken kann, sind gleich mehrere Mechanismen. Einer dieser Mechanismen verhindert, dass der Organismus den Stoff Anandamid aufnehmen kann. Dieser wiederum steht in direkter Verbindung mit der Wahrnehmung von Schmerzen.

Darüber hinaus interagiert das Cannabinoid auch mit den Vanilloid-Rezeptoren Typ 1 und Typ 2 sowie mit dem 5-HT1A-Rezeptor. All diese Rezeptoren stehen in Zusammenhang mit dem Schmerzempfinden. Besonders interessant ist der Zusammenhang im Hinblick auf die Vanilloid-Rezeptoren.

Dass diese den Namen des wohl verführerischsten Duft im Kühlregal tragen, ist kein Zufall. Schon die alten Griechen fanden nämlich heraus, dass die Inhaltsstoffe der Vanille Schmerzen lindern können. Und so gelangten die Rezeptoren zu ihrem Namen.

Die Vorteile von CBD Öl

Weniger Übelkeit durch die Hilfe von Cannabis?

Auch für die Behandlung von Übelkeit ist die Cannabispflanze schon seit Jahrtausenden bekannt. Diese Annahme unserer Vorfahren sowie subjektive Erfahrungen von Konsumenten, konnten Wissenschaftler im Rahmen einer Tierstudie bestätigen.

Hier fanden die Wissenschaftler heraus, dass Cannabidiol den 5-HT1A-Rezeptor aktiviert. Dieser ist tatsächlich für das Empfinden von Übelkeit und das Auslösen des Brechreizes verantwortlich. Interessanterweise hat neben Cannabidiol auch das psychoaktive THC diese Eigenschaft.

Cannabis könnte einen positiven Effekt bei Akne haben

Cannabinoide wirken nicht nur von innen. Sie können auch von außen wirken. Das macht sie für die Verwendung in der kosmetischen Industrie interessant. Insbesondere die Akne ist eine Erscheinung, die viele Millionen Menschen leiden lässt.

Schätzungen zur Folge leiden allein in den USA 10 Prozent der Bevölkerung unter Akne. Umso spannender ist das Ergebnis einer Untersuchung aus dem Jahr 2014.

Hier fanden die Forscher heraus, dass der Einsatz von Cannabidiol auf der Haut die Talgproduktion senken kann. Darüber hinaus kann der Wirkstoff durch seine entzündungshemmende Wirkungsweise die Bildung von Cytokyten (Entzündungsförderer) senken. Beides in Kombination gilt als Hauptauslöser für Akne.

Unter dem Strich können Betroffene hier auf die Vorteile von Cannabis hoffen, zumal sich die sichtbaren Akne-Symptome laut der Studie durch den Einsatz verringern können.

Besteht ein positiver Einfluss auf die Herzgesundheit?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland die Todesursache Nummer 1. Kein Wunder, dass Mediziner und Wissenschaftler fieberhaft an Auswegen aus dieser Miesere forschen. Neben viel Bewegung und einer gesunden Ernährung könnten nun aber die Vorteile von CBD zum Tragen kommen.

Tatsächlich konnten Wissenschaftler im Rahmen ihrer Experimente einen positiven Einfluss auf den Blutdruck feststellen. Dass die Einnahme von Cannabidiol den Blutdruck senken kann, ist eine gute Nachricht. Immerhin ist Bluthochdruck in der Bevölkerung weit verbreitet und einer der Hauptauslöser für Herzinfarkte und andere Herzerkrankungen.

Das Ergebnis war erstaunlich. Durch die tägliche Einnahme von 600 mg Cannabidiol-Öl konnten die Probanden ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 6 mmHg senken.

Gemeinsam mit anderen Maßnahmen wie Sport, der Reduktion von Übergewicht und einer ausgewogenen Ernährung könnte ein Vorteil von CBD ein positiver Einfluss auf die Herzgesundheit sein. Weitere Studien mit mehr Probanden müssen diese Untersuchungen jedoch noch bestätigen.

CBD kann sich positiv auf Ihr Herz auswirken

Ich habe gehört, dass CBD Vorteile bei der Krebstherapie hat - stimmt das?

Hanf und den darin enthaltenen Cannabinoiden werden immer wieder wundersame Vorteile bei der Krebstherapie nachgesagt.

Um eines klarzustellen: Kein Cannabinoid (auch nicht Cannabidiol) ist ein Wundermittel gegen Krebs. Der wissenschaftliche Erkenntnisstand deutet jedoch daraufhin, dass es ein Vorteil sein kann, Cannabinoide unterstützend einzusetzen.

Sei es nun, um chronische Tumorschmerzen begleitend zur klassischen Therapie zu lindern oder, die Übelkeit im Zuge einer Chemotherapie zu mindern. Ergebnisse einer Studie aus dem Jahr 2018 deuten sogar darauf hin, dass Cannabidiol das Wachstum von Tumoren hemmen könnte.

Im Zuge der Untersuchung wurden Krebspatienten mit starken Metastasen wahlweise mit Cannabidiol-Öl oder einer Kombination aus Öl und Nabiximols (Arzneistoff aus der Hanfpflanze).

 Bei einem nennenswerten Teil wuchsen die Krebszellen deutlich langsamer. Bei einigen bildeten sich die Metastasen sogar zurück. Bei anderen Patienten wiederum ergab sich keine Änderung des Zustands. Es steht also zu vermuten, dass ein Zusammenhang bestehen könnte. Allerdings stehen die Forschungen auf diesem Gebiet noch am Anfang.

Die Vorteile von CBD auf einen Blick

Ein so komplexer Stoff wie Cannabidiol hat auf unseren Körper zahlreiche Auswirkungen. Noch lange sind nicht alle erforscht und ständig kommen neue Erkenntnisse hinzu.

Abschließend möchten wir daher einen groben Überblick über die wichtigsten Vorteile von CBD bieten:

  • Potenziell schmerzlindernd
  • Mögliche antipsychotische Effekte
  • Reduktion von Angstgefühlen
  • Cannabidiol kann Übelkeit verringern
  • Potenziell positiver Einfluss auf Depressionen
  • Kann Haut bei Akne beruhigen
  • Cannabidiol kann den Blutdruck senken
  • Cannabidiol kann neuroprotektiv wirken
  • Es besteht ein möglicher positiver Einfluss auf Übelkeit

Den zahlreichen potenziellen Vorteilen von Cannabidiol stehen nur wenige Nachteile gegenüber. Darunter Durchfall, innere Unruhe, Schläfrigkeit oder Benommenheit. Allerdings treten diese Nebenwirkungen lediglich selten auf.

Die Vorteile von CBD und das Potenzial

Unter dem Strich zeigt sich ein klares Ergebnis: Cannabidiol ist ein Cannabinoid, dass bereit jetzt Großes verspricht. Nichtsdestotrotz sind noch etliche Studien erforderlich, um diese Punkte zu bestätigen und wissenschaftlich zu untermauern. Eines ist aber so gut wie sicher: Der positive Nutzen überwiegt.

Hinweis

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