Wie hilft CBD Öl gegen Schmerzen?

CBD Öl gegen Schmerzen - eine sanfte natürliche Alternative?

Hast Du immer wieder Probleme mit Schmerzen? Gehörst Du vielleicht sogar zu den Schmerzpatienten, die mit chronischen Schmerzattacken fertig werden müssen? Dann kennst Du diese unangenehme Empfindung, die zu den intensivsten körperlichen Empfindungen gehört, die wir Menschen kennen.

Schmerz kann so intensiv sein, dass wir ihn kaum aus unserem körperlichen und geistigen Fokus verdrängen können. Problematisch ist für uns, dass nicht alle Schmerzarten gleichermaßen gut auf die klassischen Schmerzmittel ansprechen.

Außerdem haben wir es oft mit unangenehmen Nebenwirkungen zu tun, wenn wir Schmerzmedikamente einnehmen. Wir alle wünschen uns eine schonendere Alternative für die Schmerzbekämpfung.

In letzter Zeit ist in diesem Zusammenhang immer wieder von Ölen mit einem Extrakt aus Cannabispflanzen die Rede. Viele Anwender berichten von sehr positiven Erfahrungen. Was sagen Wissenschaftler zum Thema? In diesem Beitrag erfährst Du mehr.

Die Wirkung von CBD gegen Schmerzen

Was ist CBD?

Was ist CBD? Hinter den 3 großen Buchstaben verbirgt sich die Substanz Cannabidiol. Sie gehört zur Stoffgruppe der Cannabinoide, die bisher nur in Cannabispflanzen gefunden wurde. Wenn Du beim Stichwort Cannabis eher an Marihuana oder Haschisch denkst, ist das nicht unbedingt falsch.

Allerdings ist für die Wirkung dieser Drogen ein anderes Cannabinoid verantwortlich. Hanfpflanze ist nicht gleich Hanfpflanze. Bei einigen Arten dominiert das Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC), das süchtig machen kann und einen Rausch erzeugt.

Beim Hanfanbau wird aus Nutzhanf überwiegend Cannabidiol geworden, das keine psychoaktive Wirkung hat. So unterschiedlich wie die beiden Cannabinoide auf den ersten Blick wirken, haben sie doch eine bestimmte Eigenschaft gemeinsam.

Die Endocannabinoide und das Endocannabinoid-System

Viele Wissenschaftler und auch Ärzte zeigten sich schon relativ früh fasziniert von den Effekten, die verschiedene Extrakte der Cannabispflanzen im menschlichen Organismus zeigen. Zunächst stand dabei im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit Tetrahydrocannabinol.

Wissenschaftler wollten den Wirkungen des Cannabinoids im menschlichen Körper Anfang der 1990er Jahre auf den Grund gehen. Ihnen war aufgefallen, dass Cannabinoide wie Tetrahydrocannabinol nicht nur ein Rausch erzeugen konnten, sondern auch beruhigen und schmerzstillend wirken können.

Bei ihren Untersuchungen entdeckten die Forscher, dass unser Körper selbst Substanzen produziert, die in ihrer chemischen Struktur den Cannabinoiden aus Hanfpflanzen ähneln. Sie gaben diesen Substanzen den Namen Endocannabinoide.

Diese körpereigenen Botenstoffe (Neurotransmitter) wirken über Rezeptoren im ganzen Körper reizmildernd oder reizverstärkend auf körperliche Prozesse und Empfindungen ein. Sie geben dazu einen Impuls an die Rezeptorstelle ab. Dieses Zusammenspiel zwischen Rezeptoren und Botenstoffen erhielt den Namen Endocannabinoid-System.

Im Rahmen ihrer Studien erkannten die beteiligten Wissenschaftler, dass auch die Cannabinoide der Hanfpflanzen an körpereigene Rezeptoren andocken können.

Wie wirkt CBD?

Aktivitäten der Cannabinoide menschlichen Körper

Maßgeblich sind nach den bisherigen Erkenntnissen im Endocannabinoid-System vor allem die beiden Rezeptoren CB1 und CB2. Über sie werden beispielsweise das Schmerzempfinden, die Einleitung der Schlafphasen und auch verschiedene Funktionen im Immunsystem gesteuert.

Cannabidiol und Tetrahydrocannabinol können sich mit diesen beiden Rezeptoren verbinden. Das bedeutet, dass sie wie körpereigene Substanzen auf Empfindungen wie die Schmerzwahrnehmung und verschiedene andere Prozesse direkt Einfluss nehmen können.

Auf dieser Grundlage ergibt sich ein Anhaltspunkt dafür, dass Öle mit CBD eine schmerzstillende Wirkung entfalten könnten. Außerdem dämpft Cannabidiol Entzündungen. Besonders CBD Vollspektrum Öle werden in diesem Zusammenhang oft erwähnt.

Was sind Schmerzen?

Die Schmerzempfindung gilt als subjektive Sinneswahrnehmung. In ihrer akuten Form hat sie eine intensive Warnfunktion. Uns wird dadurch vermittelt, dass an einer bestimmten Körperstelle etwas nicht in Ordnung ist. Wir werden gewarnt, dass eine Gewebeschädigung oder ein anderer Körperschaden drohen.

Die jeweilige individuelle Schmerzempfindlichkeit des einzelnen Menschen variiert. In ihrer chronischen Form haben Schmerzzustände ihre eigentliche Alarmfunktion verloren. Hier kann sich ein Krankheits- und Symptombild ganz eigener Art entwickeln.

Ärzte und Wissenschaftler gehen davon aus, dass bei ständigen akuten Schmerzattacken die Reizschwelle der beteiligten Nerven sinkt und diese mit der Zeit immer empfindlicher auf Reize reagieren.

Für die Betroffenen sind chronische Schmerzzustände besonders problematisch und in manchen Fällen sogar unerträglich. Das hat auch mit den häufig immer weiter eingeschränkten Behandlungsmöglichkeiten der chronischen Schmerzattacken zu tun.

Verschiedenste Ursachen und Ausprägungen von Schmerzen

Schmerzzustände können auf körperliche Ursachen zurückgehen. Beispielsweise können Veränderungen und Abnutzungserscheinungen an Gelenken zu den typischen Arthroseschmerzen führen. Auch Autoimmunerkrankungen wie Rheuma sind mit Schmerzzuständen verbunden.

Ebenso Osteoporose, eine Krankheit, bei der die Knochen ihre Festigkeit verlieren. Es gibt allerdings auch Schmerzformen, die nicht mit körperlichen Veränderungen in Verbindung gebracht werden können. Sie bieten besonders große Herausforderungen in der Diagnostik und in der Behandlung.

Vielfach können etwa für die weitverbreiteten Rückenschmerzen keine körperlichen Ursachen gefunden werden. Hier kommen andere Faktoren wie Stress und Belastung als Ursachen infrage. Häufig muss der Mensch als Ganzes betrachtet werden, wenn es um Schmerzursachen geht.

Das kann das Gesundheitssystem nicht immer leisten. Viele Betroffene fühlen sich deshalb unverstanden und vor allem mit einem chronischen Schmerzzustand alleingelassen.

CBD Öl gegen Rückenschmerzen

Klassische Behandlungsmöglichkeiten bei Schmerzzuständen

Hinter den klassischen Schmerzmitteln verbergen sich verschiedene Wirkstoffklassen. Akute Schmerzzustände sprechen häufig zunächst gut auf Wirkstoffe wie Diclofenac, Paracetamol, Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen an. Diese Substanzen gehören zu den sogenannten NSAR.

Experten sprechen von nichtsteroidalen Antirheumatika. Was sich zunächst sehr kompliziert anhört, soll einfach darauf hinweisen, dass diese Arzneimittelstoffe kein Cortison (nichtsteroidal) enthalten. Chronische Schmerzzustände insbesondere direkt im Bereich der Nerven lassen sich mit den NSAR in der Regel nicht mehr erfolgreich lindern.

Hier muss auf andere Wirkstoffklassen wie beispielsweise synthetische Opioide zurückgegriffen werden. Alle genannten Arzneimittelstoffe haben potenzielle Nebenwirkungen. Diese reichen von Schädigungen der Magenschleimhäute, über Leber- und andere Organschäden bis hin zur Suchtentwicklung bei den synthetischen Opioiden.

Wer es mit chronischen Schmerzzuständen zu tun hat, gerät häufig in einen Teufelskreis aus Schmerzbekämpfung und Arzneimittelnebenwirkungen. Auch deshalb ist das Bedürfnis nach einer natürlichen, möglichst nebenwirkungsfreien Alternative in der Schmerzbekämpfung so groß.

Die Wissenschaft und CBD Öl gegen Schmerzen

Lange Zeit stand bei den Cannabinoiden eher Tetrahydrocannabinol im Mittelpunkt des Interesses. Deshalb weisen viele Formen von Medizinalcannabis erhebliche Gehalte an THC auf.

Vor einiger Zeit wurde auf Rezept Medizinalhanf haben zur Behandlung schwerer Schmerzzustände beispielsweise im Zusammenhang mit Krebserkrankungen freigegeben.

Cannabidiol als weitaus schonendere und sanftere Variante unter den Cannabinoiden findet erst seit kurzer Zeit das Interesse von Medizinern sowie Wissenschaftlern. Dabei sind die bisherigen Forschungsergebnisse mit Blick auf Cannabidiol in der Schmerzbekämpfung bereits sehr interessant.

Bei der Schmerzlinderung im Zusammenhang mit Osteoporose konnten die Wissenschaftler nicht nur eine Wirkung auf die Schmerzzustände feststellen. Offensichtlich konnte Cannabidiol auch zur Stärkung der Knochen beitragen.

Bei Arthrose erweist sich Cannabidiol nicht nur als schmerzstillend, sondern auch als entzündungshemmend.

Eine umfassende wissenschaftliche Studie brachte auch die Überlegung auf, dass bei sehr intensiven chronischen Schmerzzuständen wie beispielsweise Migräne oder auch entzündlichen Darmerkrankungen möglicherweise ein Mangel an körpereigenen Endocannabinoiden besteht.

Das könnte bedeuten, dass die körpereigene Schmerzregulation nur noch unzureichend funktioniert. In der Folge leiden Betroffene sehr unter chronischen Schmerzwahrnehmungen.

Hier ist noch weiterer Forschungsbedarf notwendig, aber möglicherweise können die Cannabinoide aus der Hanfpflanze wie Cannabidiol derartige Mängel an körpereigenen Botenstoffen ausgleichen.

Schmerzstillende Wirkung von CBD Öl

CBD und potenzielle Nebenwirkungen

Bisher konnten bei Anwendung der Öle mit dem Cannabinoid Cannabidiol keine ernsthaften Nebenwirkungen festgestellt werden. Viele Anwender berichten, dass sich überzeugende schmerzstillende Effekte einstellen. Im Vergleich mit klassischen Schmerzmitteln wäre Cannabidiol damit eine sehr schonende Alternative.

Ob sich das Cannabinoid als eine Art neues sanftes Schmerzmittel weiter etablieren kann, hängt noch von einigen weiteren Faktoren ab.

Fazit: CBD Öl gegen Schmerzen hat Potenzial

Viele Schmerzpatienten profitieren nach eigenem Bekunden bereits von Cannabidiol. Dabei sind noch viele Fragen insbesondere zur Dosierung offen. Hier sind die Betroffenen häufig noch darauf angewiesen, ihre eigenen Erfahrungen mit Cannabidiol zu machen.

Es ist insbesondere bei chronischen Schmerzattacken auch immer das individuelle Schmerzempfinden zu berücksichtigen. Wie wirkt also CBD Öl?

CBD Öl wirkt auf Grundlage vieler Anwenderberichte schmerzlindernd und kann gegen viele Schmerzformen eingesetzt werden.

Dabei lässt es sich durch eine einschleichende und ausschleichende Anwendung gut auf die individuelle Schmerzempfindlichkeit einstellen. Vielleicht ist das Cannabinoid sogar in der Lage, den Teufelskreis chronischer Schmerzentwicklung durch Beruhigung der überreizten Nervenzellen zu durchbrechen.

Standardempfehlungen vor allem auch zur Dosierung existieren noch nicht. Hier bist Du zurzeit darauf angewiesen, die Anwendung selbst auszutesten. Es ist zu erwarten, dass weitere wissenschaftliche Studien noch nähere Einblicke in die Wirkweise von CBD gegen Schmerzen erlauben werden.

Cannabidiol hat nach den bisherigen Erkenntnissen das Potenzial, zumindest in einigen Bereichen eine natürliche Schmerzmittelalternative zu werden.

Hinweis

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Über die Autorin Jennifer Schneider
Jennifer Schneider
Diplom-Gesundheitsökonomin, Fachjournalistin für Gesundheit & Medizin, CBD-Expertin Jennifer Schneider schloss 1999 ihre Ausbildung als Ernährungsberaterin ab und arbeitete freiberuflich als Ernährungscoach. Aufgrund ihres großen Interesses an einem gesunden Lebensstil, alternativer Medizin und Botanik entschied sie sich im Jahr 2001 dazu, Ökonomie mit den Schwerpunkten Gesundheitswesen und Gesundheitsökonomie zu studieren. Bereits während des Studiums beschäftigte sie sich viel mit Pflanzen, Pflanzenstoffen und deren potenzieller Wirkung auf den menschlichen Körper. Dabei stand für sie vor allem die Gesundheit und das steigernde Wohlbefinden von Menschen im Fokus. Durch verschiedene Kurse wurde sie auf Cannabispflanzen aufmerksam und erkannte das große Potenzial von CBD. Seit 2015 trägt Jennifer ihr Wissen und ihre jahrelange Erfahrung in den Bereichen Gesundheit, Medizin und Ökonomie in Form von hochwertigen Artikeln, beispielsweise für Wolley zusammen.