CBD Öl Hund Arthrose

CBD Öl für den Hund bei Arthrose - Was solltest Du wissen?

Viele Hundehalter machen während eines Hundelebens die Erfahrung, dass ihre Hunde ähnlich wie Menschen unter Gelenkverschleiß (Arthrose) und damit verbundenen Beschwerdebildern leiden. Insbesondere, wenn die Tiere älter werden, treten Entzündungs- und Schmerzzustände auf.

Schätzungsweise leidet jeder 5. Hund während seines Lebens an Arthrosen, die Zahl der betroffenen Tiere scheint immer weiter zuzunehmen. In dem einen oder anderen Hundeforum wird leidenschaftlich über alternative Behandlungsansätze diskutiert.

Die Tiere leiden ebenso wie Menschen sehr häufig unter den Nebenwirkungen der klassischen Schmerzmedikamente. In letzter Zeit berichten viele Hundebesitzer begeistert von CBD Öl gegen Schmerzen. Ein interessantes Thema.

Das Cannabinoid aus der Hanfpflanze scheint nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Hunden eine schmerzlindernde Wirkung entfalten zu können. Wir haben Dir hier alle relevanten Informationen zum Thema zusammengestellt.

Du erfährst auch, welche Erkenntnisse Wissenschaftler und Veterinärmediziner derzeitig in diesem Bereich haben.

CBD für Hunde

Was ist Arthrose?

Hinter der medizinischen Bezeichnung Gelenkverschleiß verbirgt sich ein fortschreitender Abbau des Gelenkknorpels. In einem Gelenk werden zwei oder mehrere Knochen beweglich verbunden. An der Verbindungsstelle zum Gelenksspalt hin bildet eine dünne Schicht aus Knorpel einen elastischen Puffer zwischen den Knochen. Die Knorpeloberfläche ist dabei geschmiert und glatt.

Buchstäblich befindet sich ein Schmiermittel an der Verbindungsstelle, damit die Knochen nicht aufeinander reiben können. Bei verschiedenen Formen von Arthrosen baut sich die Knorpelschicht zwischen den Knochen in den Gelenken ab. Im schlimmsten Fall ist keine Knorpelschicht mehr vorhanden, sodass die Knochen vollständig aufeinander reiben.

Es kommt zu den typischen Gelenkschmerzen, die mit Arthrosen verbunden sind. Gelenkverschleiß ist eine chronische Erkrankung. Von der chronischen Form zu unterscheiden ist die Arthritis als oft akuter entzündlicher Vorgang im Rahmen von Gelenkverschleiß.

Arthrosen sind vielfach mit weiteren degenerativen Erscheinungen im Gelenk verbunden. Als degenerativ werden in der Tiermedizin Vorgänge bezeichnen, bei denen es zu Entwicklungen kommt, die von der Norm abweichen. Bei Gelenkverschleiß verändert sich der Aufbau des Gelenks und entspricht nicht mehr der Regel.

Dazu zählen beispielsweise entzündete Gelenkinnenhäute, die zu Wucherungen führen können und Sehnen, Bänder und Knorpelgewebe zerstören können. Außerdem führt der Verschleiß an den Gelenken zu Verspannungen, Schonhaltungen, Muskelabbau und zunehmender Steifheit.

Was sind Ursachen und Symptome von Arthrose?

Bei unseren Vierbeinern gehen Arthrosen auf eine Überbelastung von Gelenken zurück. Diese übermäßige Belastung führt zu einer Knorpelschädigung und zu fortschreitendem Gelenkverschleiß. Für eine starke Belastung sind intensive Krafteinwirkungen notwendig.

Bei vorgeschädigten Knorpel kann auch schon eine eher schwache Kraft ausreichen, um den degenerativen Prozess weiter voranzubringen. Es kommen für die Überlastung des Knorpels im Gelenk verschiedene weitere Ursachen in Betracht.

Dazu zählen unter anderem:

  • Fehlstellungen im Gelenk (Beispiel HD = Hüftdysplasie).
  • Unfälle mit Verletzung des Knorpels.
  • Überlastung bei Hundesport und bei Diensthunden.
  • Knorpelveränderungen, die genetisch bedingt sind.
  • Übergewicht.

Einige Rassen können aufgrund ihrer genetischen Konstitution besonders betroffen sein.

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Deutsche Schäferhunde
  • Golden Retriever
  • Bernhardiner und Berner Sennenhunde
  • Rottweiler
  • und andere Molosser-Arten

Besonders massiv kann sich eine Wirbelgelenksarthrose bemerkbar machen, weil es dabei zum Einbruch einzelner Wirbel kommen kann. Es können Lähmungen an den betroffenen Stellen auftreten, wenn Nerven durch die einbrechenden Wirbel eingedrückt werden. Unter Umständen kann sich das Tier am Ende nicht mehr bewegen.

Arthrose bei Rottweilern

Von Anlaufschmerz bis Bewegungsunfähigkeit

Da Arthrosen fortschreitende Erkrankungen sind, können die ersten Symptome sehr unspezifisch sein. Der Hund möchte sich vielleicht weniger bewegen und weniger spielen. Er verharrt länger auf seinem Ruheplatz, kommt morgens schlecht auf die Beine.

Neben diesen morgendlichen Anlaufschmerzen spricht für einen Gelenkverschleiß auch:

  • scheinbare Trägheit bei Spaziergängen.
  • die Weigerung, Treppen zu steigen oder ins Auto zu springen.
  • ein steifes, unbewegliches Gangbild.
  • die Vermeidung von kühlen und zugigen Plätzen.
  • unerwartetes, plötzliches aggressives Verhalten bei Berührung.
  • Angstverhalten.

Auffällig als auch, dass das mit dem voranschreitenden Verschleiß an den Gelenken die Muskulatur betroffenen Bereich deutlich abnimmt. Tiermediziner sprechen hier von Muskelatrophie.

Arthritische Gelenkerkrankungen

Die Arthritis ist die entzündliche Variante bei Gelenkverschleiß. Sie kann anders als viele Menschen denken in akuter und chronischer Form auftreten. Die Entzündungen am Knorpel führen zu weiteren Folgen. Die Osteoarthritis zählt zu den häufigsten Ursachen für Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat von Hunden.

Besonders leiden Hunde darunter, die über 4 Jahre alt sind und deren Körpergewicht über 25 kg liegt. Allerdings kann die Erkrankung potenziell bei allen Tieren auftreten. Wie alle arthritischen Formen schreitet die Erkrankung voran, ist degenerativ und macht eine Entwicklung durch.

Fatal wirkt sich aus, wenn die Tiere aufgrund der Schmerzen nicht mehr so aktiv sind wie vorher. Die Abbauprozesse entwickeln sich hier potenziell immer schneller. Bei der Osteoarthritis kommt es zu Umbauprozessen in den Knochen.

Veterinäre und Wissenschaftler bezeichnen das wuchernde Knochenmaterial als Osteophyten. Der tierische Organismus versucht über die Bildung dieser Wucherungen die Reibungsfläche im Gelenk zu vergrößern, wenn der Knorpel zerstört ist.

Arthritische Krankheits- und Beschwerdebilder belasten Tier und Hundebesitzer häufig noch intensiver als Arthrosen. Die entzündlichen Vorgänge wirken sich intensiver aus als der typische chronische Arthroseschmerz, der häufig in Schüben auftritt.

Im Zusammenhang mit arthritischen Prozessen greift das körpereigene Immunsystem auch abgeriebene Knorpelteile wie Fremdkörper an, was zu einer ständigen Immunreaktion im tierischen Organismus führen kann. Dementsprechend ist auch die Behandlung der entzündlichen Formen von Gelenkverschleiß noch anspruchsvoller und schwieriger.

Klassische Behandlungsmethoden bei Hunden mit Arthrose

Bildgebende Verfahren wie Röntgen und auch Tastuntersuchungen durch den Tierarzt lassen relativ schnell erkennen, wenn ein Tier unter beginnendem oder bereits fortschreitendem Gelenkverschleiß leidet. Bei der Behandlung geht es in erster Linie um die Bekämpfung und Linderung von Schmerz.

In manchen Fällen können auch operative Eingriffe sinnvoll und notwendig sein. Allerdings führen diese nicht zu einem dauerhaften Erfolg und können nur zu einer Verlangsamung der Verschleißentwicklung beitragen.

Grundsätzlich gelten Arthrosen als unheilbar. Die Symptombekämpfung steht im Mittelpunkt, und der degenerative Prozess soll möglichst hinausgezogen werden. Bei der Richtung der Behandlung muss unterschieden werden, ob es nur um Schmerzbekämpfung geht oder auch Entzündungen gelindert werden müssen.

Hier kommen einerseits klassische, schulmedizinische Schmerzmittel zum Einsatz, auf der anderen Seite Kortison-Präparate.

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Welche Gefahr von Nebenwirkungen besteht für Hunde?

Klassische Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR (das sind Schmerzmittel ohne Cortison) haben potenziell Nebenwirkungen. Vor allem können sie die Schleimhäute des Magens reizen und schädigen. Wie das einzelne Tier auf die Gabe dieser Schmerzmedikamente reagiert, lässt sich dabei kaum vorhersehen.

Manche Hunde reagieren bereits nach wenigen Gaben der Schmerzarzneimittel mit Magenblutungen. Deshalb gehört es heute im Rahmen einer regelhaft erfolgenden Behandlung dazu, Hunden bei Schmerzmittelgabe zusätzlich auch Magenschutzmittel zu geben.

Dabei handelt es sich in der Regel um die sogenannten Protonenpumpenhemmer. Auch diese können Nebenwirkungen haben. Ebenso ist Kortison für die arthritische und entzündliche Form bei Gelenkverschleiß nicht nebenwirkungsfrei.

Es wirkt sich unter anderem auf die Nebennieren aus, die Behandlung damit muss behutsam ein- und ausgeschlichen werden.

Bedarf an Behandlungsalternativen

Da Arthrosen und häufig auch die Arthritis chronische Verläufe nehmen, sind betroffene Hundehalter mit ihren Tieren unter Umständen jahrelang auf die Gabe von Schmerzmedikamenten angewiesen. Möglicherweise kommen Cortison-Behandlungen dazu.

Hundeinfos und Diskussionen in annähernd jedem Hundeforum beschäftigen sich deshalb immer wieder mit möglichen natürlichen und sanften Alternativen in der Schmerz- und Entzündungsbekämpfung bei Gelenkverschleiß. Den meisten Hundebesitzern liegt es sehr am Herzen, ihre Tiere möglichst ohne Nebenwirkungen zu behandeln.

Hier gibt es physiotherapeutische Ansätze über Massagen und Hundeschwimmen. Ebenso schwören einige Hundehalter auf das eine oder andere Futterergänzungsmittel mit gelenksunterstützenden sowie teilweise auch schmerzstillenden Inhaltsstoffen auf natürlicher Basis.

Ganz aktuell diskutieren die Hundebesitzer zunehmend über CBD. Viele berichten davon, dass sie Öle mit Cannabidiol sehr erfolgreich und nebenwirkungsfrei bei ihren Tieren mit Gelenkverschleiß einsetzen.

CBD und sein Potenzial bei Schmerzen sowie Entzündungen

CBD steht für das Cannabinoid Cannabidiol. Es ist wie THC ein Bestandteil von Blüten und Blättern der Hanfpflanze und kann durch bestimmte Extraktionsprozesse aus diesen Pflanzenteilen gewonnen werden. Hanfpflanzen können in verschiedene Arten eingeteilt werden.

Cannabis sativa (Nutzhanf) enthält überwiegend Cannabidiol, während Cannabis indica reich an Tetrahydrocannabinol (THC) ist. Cannabidiol und THC sind Cannabinoide und haben ähnliche biochemische Eigenschaften. Das werden wir im nächsten Abschnitt noch sehen.

Allerdings unterscheiden sie sich in einem Aspekt erheblich.

Tetrahydrocannabinol wirkt rauscherzeugend, kann abhängig machen und ist damit insgesamt psychoaktiv. Dieses Cannabinoid ist dafür verantwortlich, dass Marihuana und Haschisch als Drogen angesehen und entsprechend vom Gesetzgeber reguliert werden.

Deshalb darf abgesehen von streng medizinischen Ausnahmen Cannabis indica bei uns nicht legal angebaut werden. Cannabidiol wirkt dagegen nicht psychoaktiv. Der Hanfanbau in Deutschland ist legal für Nutzhanfpflanzen, die unter 0,2 % Tetrahydrocannabinol enthalten.

Ebenso darf derzeit Cannabidiol Öl legal an Endverbraucher verkauft werden.

Hundebesitzern

Was ist das Endocannabinoid-System?

Neugierige Wissenschaftler, die sich Anfang der 1990er Jahre näher mit den Wirkungen der Cannabinoide im menschlichen Körper auseinandergesetzt haben, entdecken das Endocannabinoid-System. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus körpereigenen Botenstoffen und sogenannten Rezeptorstellen.

Die Botenstoffe (Neurotransmitter) verbinden sich mit diesen Rezeptoren und geben Impulse an das Nervensystem ab. Die Botenstoffe und Rezeptoren wirken auf verschiedene Vorgänge und auch Empfindungen im Organismus ein.

Ist beispielsweise das Schmerzempfinden zu nennen, bestimmte Prozesse im Zusammenhang mit Schlaf und auch Vorgänge im Immunsystem etwa bei Entzündungen. Dabei kann es sich um reizmindernde und reizstärkende Impulse handeln.

Die eigentliche Sensation an der Entdeckung dieses körpereigenen Systems war, dass auch die Cannabinoide wie Cannabidiol und Tetrahydrocannabinol aus der Cannabispflanze sich mit den Rezeptoren verbinden können. Auch unsere Vierbeiner verfügen über die maßgeblichen Rezeptoren CB1 und CB2.

CBD-Rezeptoren bei Tieren

Die Rezeptoren sind im hündischen Organismus an verschiedenen Stellen vorzufinden, insbesondere auch in der Hirnregion und im Rückenmark. Aber auch in der Speicheldrüsen, in der Haut und an den Haarwurzeln befinden sie sich.

Im Unterschied zum Mensch konnten Wissenschaftler nachweisen, dass bestimmte Nervenzellen im tierischen Nervensystem ebenfalls über diese Rezeptoren verfügen. Man nennt diese Zellen Astrozyten, und sie sind für die gesamte Reizweiterleitung an den Übergangsstellen der einzelnen Nervenzellen verantwortlich.

Diese Entdeckung ist insoweit interessant, als dass Hunde mit Epilepsie offensichtlich von einer gestörten Verteilung der Rezeptoren an den genannten Astrozyten betroffen sind.

Hier ergeben sich mögliche Einwirkungsmöglichkeiten der Cannabinoide aus Hanfpflanzen auf Epilepsieerkrankungen bei Hunden. Wie aber ist es um den Einfluss auf Schmerzen Beispielsweise bei Arthritis und bei Arthrosen bestellt?

Können Cannabinoide wie CBD auf die Schmerzen und Entzündungen positiv einwirken? Was können die Öle mit Cannabidiol betroffenen Hundebesitzern bringen?

Wissenschaftliche Studien zum Thema CBD Öl Hund Arthrose

Einige wenige wissenschaftliche Studien haben sich bereits mit der Wirkung von Cannabidiol bei Arthrosen auseinandergesetzt.

Eine Studie aus dem Jahr 2018 zeigt schmerzlindernde und entzündungshemmende Effekte bei Vierbeinern mit Arthrose auch in der entzündlichen Form. Hier wirkte Cannabidiol auch auf arthritische Vorgänge ein. Nebenwirkungen konnten bei den Tieren nicht festgestellt werden.

Eine andere Studie ebenfalls aus dem Jahr 2018 beschäftigte sich dabei mit der Frage der möglichen Dosierung und möglichen Nebenwirkungen. Auch hier konnten die beteiligten Wissenschaftler feststellen, dass innerhalb eines breiteren Dosierungsrahmens nicht mit Nebenwirkungen bei den betroffenen Tieren zu rechnen ist.

Eine sehr aktuelle Studie aus dem Jahr 2020 bestätigte ebenfalls schmerzlindernde und entzündungshemmende Effekte bei Tieren mit osteoarthritischen Beschwerdebildern.

Das hört sich alles für den von Arthrose geplagten Hund und seinen Hundehalter sehr vielversprechend an. Diese Erkenntnisse finden auch immer mehr Eingang in Hundeinfos, die online zu finden sind.

Neben sehr interessierten Hundebesitzern sind auch manche Tierarzt inzwischen von dem grundlegenden Potenzial der Cannabis-Öle überzeugt. CBD Öl gegen Schmerzen auch beim Hund - die Erfahrungen und Erkenntnisse zu diesem Thema verbreiten sich.

Was solltest Du bei der Anwendung und bei der Dosierung der Öle mit Cannabidiol beachten?

Dosierung von CBD Öl für Hunde

Anwendungsfragen und Dosierung

Auch im Zusammenhang mit Cannabidiol ist wie in vielen Fällen Öl nicht gleich Öl. Als Hundebesitzer solltest Du den Unterschied zwischen sogenannten Vollspektrum-Ölen und Isolat Ölen kennen. Die Vollspektrum-Produkte werden durch eine besonders schonende Extraktionsmethode gewonnen.

Sie enthalten neben Cannabidiol auch weitere pflanzliche Begleitstoffe, die ebenfalls positive Wirkungen entfalten können. Daneben kommt es bei der Wahl eines Öls auf den Hanfanbau an.

Entscheidest Du Dich hier für ein CBD Produkt aus zertifiziertem oder biologischen Anbau bist auf der sicheren Seite, wenn es um Pestizide und andere Stoffe geht.

Hundebesitzern steht zurzeit leider noch keine standardisierte Empfehlung für die Dosierung von Cannabidiol zur Verfügung. Die Arthrose-Studie aus dem Jahr 2018 setzt auf eine Dosierung von täglich 2-mal 2 mg Cannabidiol pro Kilogramm Körpergewicht des Hundes in einem Zeitraum von 4 Wochen.

Es empfiehlt sich einschleichend mit der Gabe des Produkts zu beginnen. Das bedeutet, dass mit einer sehr geringen Dosierung beispielsweise in Form von einem Tropfen pro Tag angefangen wird. So kann sich Dein Vierbeiner an den Geschmack und die Textur gewöhnen. Es gibt besonders milde Produkte, die auch wählerische Tiere annehmen.

Du kannst die Dosierung dann allmählich steigern, bis eine Besserung eintritt. Zeigt sich das Tier beschwerdefrei, kannst Du die Anwendung unterbrechen und sie bei einem Krankheitsschub wieder erneut beginnen. Bei der Dosierung stellt sich auch die Frage nach der Konzentration des Öls.

In der genannten Studie wurde mit Ölen auf Basis von 10 % gearbeitet. Du kannst ebenso mit einem 5-prozentigen Produkt beginnen.

Noch mehr Infos zur Anwendung

2 hilfreiche Tipps:

  1. Als Hundehalter solltest Du unbedingt darauf achten, ein Produkt einzusetzen, dass nachgewiesen THC-frei ist. Tetrahydrocannabinol kann sich giftig für Hunde auswirken. Hier sind Hundebesitzer in der Pflicht, das entsprechende Produkt sorgfältig auszuwählen und besonders auf die Bedingungen beim Hanfanbau zu achten. Seriöse Hersteller stellen entsprechende Angaben zur Verfügung.

  2. Vielen Hundebesitzern erscheint es anfänglich als Problem, die Öle zu verabreichen. Hier hat es sich bewährt, die ölige Flüssigkeit mit dem Tropfer auf einen Teelöffel zu geben, sie dort mit einer Spritze aufzuziehen und dann direkt in das Maul zu spritzen. Im Hundeforum wird manchmal empfohlen, Cannabidiol mit dem Futter zu vermischen. Ob damit die volle Wirkung erreicht werden kann, ist nicht bekannt.

Fazit: CBD kann auch für Vierbeiner eine Schmerzmittelalternative sein

Die bisherigen Untersuchungen und Erfahrungsberichte von Tierbesitzern zeigen das vielversprechende Potenzial von Cannabidiol bei Arthrose, Osteoarthritis und anderen Formen wie der Wirbelgelenksarthrose.

Hier ist besonders hervorzuheben, dass Cannabidiol grundsätzlich schmerzlindernd und auch entzündungshemmend wirken kann. Damit können sich die Wirkungen auch auf arthritische Formen von Gelenkverschleiß erstrecken.

Wie wir bereits oben erfahren haben, belastet die Arthritis Tier und Besitzer häufig stärker als typische chronische Arthrosen. Nicht immer wird Dein vierbeiniger Liebling schnell und grundsätzlich auf die Gabe von Cannabidiol Öl ansprechen.

Hier ist die Zusammenarbeit mit Deinem Tierarzt gefragt. Das gilt insbesondere für schwere Formen von Arthrosen wie beispielsweise die Wirbelgelenksarthrose. Wenn Du Dich für ein hochwertiges Produkt entscheidest und vor allem darauf achtest, dass kein THC enthalten ist, könnte auch Dein Tier von den Vorteilen von CBD profitieren.

Hundeinfos und Beiträge in Foren machen Hoffnung, dass vielen Hunden mit Cannabidiol eine Alternative zu den klassischen Arzneimitteln zur Verfügung steht. CBD Öl gegen Schmerzen - das gilt nach derzeitigem Erkenntnisstand auch für Vierbeiner mit Gelenksverschleiß.

Hinweis

Hinweis und Haftungsausschluss: Auf den Internet-Seiten von wolley.com wird über rezeptpflichtiges Cannabis, rezeptpflichtiges CBD oder freiverkäufliches bzw. legales CBD berichtet. Heil- und Nutzversprechen werden ausgeschlossen. Die Texte machen keinerlei Vorschlag zur möglichen Zweckbestimmung und dienen lediglich der Aufklärung, Weiterbildung und Informationsweitergabe. Sie dienen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose, Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten. Die hier bereitgestellten Informationen ersetzen in keiner Weise die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Außerdem erheben die Texte weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden empfehlen wir, den Arzt Ihres Vertrauens zu konsultieren.


Über die Autorin Jennifer Schneider
Jennifer Schneider
Diplom-Gesundheitsökonomin, Fachjournalistin für Gesundheit & Medizin, CBD-Expertin Jennifer Schneider schloss 1999 ihre Ausbildung als Ernährungsberaterin ab und arbeitete freiberuflich als Ernährungscoach. Aufgrund ihres großen Interesses an einem gesunden Lebensstil, alternativer Medizin und Botanik entschied sie sich im Jahr 2001 dazu, Ökonomie mit den Schwerpunkten Gesundheitswesen und Gesundheitsökonomie zu studieren. Bereits während des Studiums beschäftigte sie sich viel mit Pflanzen, Pflanzenstoffen und deren potenzieller Wirkung auf den menschlichen Körper. Dabei stand für sie vor allem die Gesundheit und das steigernde Wohlbefinden von Menschen im Fokus. Durch verschiedene Kurse wurde sie auf Cannabispflanzen aufmerksam und erkannte das große Potenzial von CBD. Seit 2015 trägt Jennifer ihr Wissen und ihre jahrelange Erfahrung in den Bereichen Gesundheit, Medizin und Ökonomie in Form von hochwertigen Artikeln, beispielsweise für Wolley zusammen.